Eindhoven: Die Stadt des Lichts, Teil 4

Eindhoven Strijp-S, Ketelhuis Eindhoven

By In Essen und Trinken, Niederlande, Reisetipps

Uns zieht es am Abend noch einmal in die City, genau gesagt auf das ehemalige Fabrikgelände von Philips: Strijp-S. Heutzutage trifft man in den alten Fabrikgebäuden auf trendige Shops, innovative Restaurants und kreative Arbeitsplätze.

Eindhoven Strijp-S ist sowohl zu Fuß, als auch mit Bus und Bahn schnell zu erreichben. Wir nehmen an diesem Abend den Zug und erreichen nach 5 Minuten Fahrt von Eindhoven Centraal auch schon das gewünschte Ziel. Tickets für Fahrten innerhalb der Niederlande könnt ihr hierbei ganz entspannt online über die App 9292 buchen (Buchung nur mit Kreditkarte möglich).

Es empfiehlt sich Eindhoven Strijp-S zur Besichtigung tagsüber bis zum späten Nachmittag zu besuchen. Wir sind leider etwas zu spät vor Ort – die Stände des Vershal het Veem, dem täglich stattfindenden überdachten Frischmarkt, werden bei unserem Eintreffen gerade abgebaut. Definitiv ein Todo Punkt für unseren nächsten Besuch!

Wir ziehen weiter zum Natlab – hierbei handelt es sich seit 2013 um ein kleines Kino beziehungsweise Theater mit einem breiten kulturellen Angebot. Ihr findet hier darüber hinaus auch ein kleines Café-Restaurant, indem Mittag- und Abendessen sowie Getränke angeboten werden. Wir sehen uns in dem ikonischen Gebäude etwas um, entscheiden uns in Anbetracht der Uhrzeit dann jedoch gegen James Bond und dafür erst einmal etwas essen zu gehen (mit hungrigen Frauen ist schließlich nicht zu spaßen 😉).

Anbei findet ihr weitere Inspirationen zum Natlab und für euren Besuch des Strijp-S.

Wir spazieren weiter durch die inzwischen atmosphärisch beleuchtete Industriekulisse und werden von einem kleinen Restaurant mit bunten Lichterketten angezogen. Ein paar Minuten später stehen wir vor dem Eingang des Ketelhuis Eindhoven – und wir haben Glück, es ist noch ein Platz für uns zwei frei und die Küche ist ebenfalls noch geöffnet.

Wir setzen uns an einen geräumigen Tisch mit stimmungsvollem Kerzenlicht. Der wachsüberzogende Kerzenständer macht die gemütliche Atmosphäre perfekt. Sogleich werden wir von einem netten Mitarbeiter begrüßt und die heutige Karte wird uns vorgestellt. Spezialität des Hauses ist an diesem Abend der (Fisch)-Fang des Tages. Zugegeben als von der Größe des besagten Fisches geschwärmt wird, muss eine von uns erstmal schlucken (Krissi ist kein Fisch-Fan), doch die Karte des Ketelhuis gibt noch einige weitere Spezialitäten und Köstlichkeiten her.

Das Besondere ist: Alles ist frisch und nachhaltig! Das Brot kommt aus der eigenen Bäckerei, den Honig liefern die Bienen auf dem Dach und auch die verwendeten Kräuter stammen aus dem eigenen Dachgarten. Gekocht wird mit ganzen Tieren (jedes Tier wird ganz verwertet), das Gemüse kommt von lokalen Bauern und alles wird nach traditionellen Methoden zubereitet. Im Ketelhuis treffen sich Essen, Trinken, Kunst und Kultur. Spontane Partys im Frühling, Cocktails und Live-Musik im Sommer, Barbecue im Herbst, Holzfeuer und Rotwein im Winter.

Die Speisekarte des Ketelhuis beinhaltet auch ein Menü-Angebot. Und das einfach fabelhafte an dieser Stelle ist, dass ihr euch dieses auch teilen dürft! Ein Menü für zwei. Perfekt für uns! Anbei findet ihr unsere Auswahl an diesem Abend, es schmeckt genauso fabelhaft wie es aussieht. Late Night Dinner at its Best. Das Ketelhuis ist im Hinblick auf kulinarisches Angebot, Location und Atmosphäre und Preis-Leistungs-Verhältnis kaum zu überbieten. Wir sind in jeder Hinsicht begeistert.

Einfach Fabelhaft! #Fabcheck